Wie einst Gerhard Schröder muss sich nun der norwegische Attentäter Anders Breivik den Vorwurf gefallen lassen, seine wenigen Haare wären nicht echt. “Skandal: Breivik trägt Toupé!” titelte am Sonntag die Bild-Zeitung. Der Massenmörder, der bei der jüngsten Gerichtsanhörung gefühlskalt über die Exekution von Jugendlichen in einem Zeltlager sprach, wollte sich nicht zu diesem sensiblen Thema äußern.
Derweil reißt die Debatte über die Frage nicht ab, warum er es getan hat? War es die Schuld von Computerspielen oder die von deutschen Schützenvereinen? Und wie kann man solche Attentate verhindern? Sind pazifistische Volkslieder eine effektive Strategie? Oder wird moderne Kunst helfen?
Vielleicht führten auch pazifistische Volkslieder und moderne Kunst zum Attentat, während Computerspiele und privater Schusswaffenbesitz es hätten verhindern können? Continue reading










